Teichberatung bei Algenplage

Ein schöner Teich ist das Nonplusultra für einen idyllischen Garten. Dass so ein Gartenteich auch viel Arbeit mit sich bringt, unterschätzen die meisten. Eben war das Wasser noch schön klar, ähnelt es plötzlich eher einem Sumpf – das Teichwasser ist grün.
Dies kann vielerlei Gründe haben, weshalb man alle möglichen Auslöser beleuchten sollte.
Hierbei handelt es sich um das algenwachstum mikroskopisch kleiner Schwebealgen, die mit bloßem Auge gar nicht zu erkennen sind. Genauer gesagt Schwebealgen oder auch Algenblüte genannt die meist Anfang April beginnt. Die grüne Farbe entsteht durch die Photosynthese der Alge, die bei zu vielen Nährstoffen und Sonnenlicht begünstigt wird.

Eine Schwebealgen plage Teichwasser ist grün durch Schwebealgenkann verschiedene Auslöser haben. Besonders am Anfang besteht eine besonders hohe Gefahr, da sich das biologische System und der Filter dem Teich noch nicht angepasst haben.
Dazu bringt das frische und neue Wasser viele Nährstoffe mit sich, die eine Algenplage begünstigen. Am ersten Tag fällt nichts auf, aber nach ein paar Tagen kommt der Schock. Das Teichwasser ist grün. Deshalb ist Leitungswasser zu empfehlen, da dieses Wasser nicht so viel Nitrat und Phosphat enthält.

Hier haben wir  ein paar mögliche Tipps aufgezählt, damit die grüne Suppe wieder zur kleinen Oase wird und der Teich und Filter ins Gleichgewicht kommen.

Zu viel Sonnenlicht und/oder Nährstoffe

Das Teichwasser ist grün. Eine Antwort darauf ist, es könnte an dem Sonnenlicht liegen, denn Algen lieben Licht. Ein schattiger Platz wäre daher ratsam. Optimal wäre, gleich am Anfang einen schattigen Ort für den Gartenteich auszuwählen.
Wenn der Teich mit seinen Pflanzen bereits seinen festen Platz hat, ändert sich die Sachlage. In dem Fall wäre eine Überdachung eine Überlegung wert.
Eine Segeltuchplane könnte hier Abhilfe schaffen. Solche eine Plane lässt sich gut in den Garten integrieren. Sie ist in verschiedenen Formen und Farben erhältlich ist.

Bei einem Teich ohne Fische wäre eine Bepflanzung mit Teichpflanzen eine weitere Option. Da die Pflanzen Nitrat benötigen, bleibt für die Algen am Ende nichts übrig. Schneiden Sie die Pflanzen im Herbst zurück, damit das Nitrat auch wirklich aus dem Wasser entfernt wird. Sonst besteht die Gefahr, dass alles von vorne anfängt und das Teichwasser sich wieder grün färbt.

Eine weitere Möglichkeit wären Clear Water Tabs. Diese wurden von der Abwassertechnik entwickelt. Die darin enthaltenen Bakterien reduzieren den Nitratgehalt innerhalb von drei bis acht Wochen. Sie vergasen zusätzlich Fischkot und Schlamm aus dem Gartenteich.

Teichwasser ist grün hier die Tierische Abhilfe

Eine Tierische Abhilfe könnte zur Nährstoffreduzierung im Teich beitragen. Wasserflöhe und Hüpferlinge eignen sich hierfür, weil sie sich von den Nährstoffen ernähren. Wunder bewirken können sie allerdings nicht. Wenn das Wasser von zu vielen Algen befallen ist, können die Tierchen auch nicht mehr weiterhelfen.
Als tierische Abhilfe für den Teich wären Fische eine weitere Option gegen grünes Wasser. Silberkarpfen wären hier praktische Mithelfer für den Gartenteich. Allerdings sollte man bedenken, dass diese Fischart ziemlich groß wird. Die meisten Teiche daher zu klein und eine artgerechten Haltung möglich ist.
Minderwertiges Futter der Fische begünstigen zudem den Algen Befall, es sollte also qualitativ hochwertiges Fischfutter sein.
Kontrollieren Sie die Menge des Fischfutters. Wenn zu viel Futter nicht gefressen wird, bleibt viel für die Algen übrig, und das Wasser im Teich ist grün.